Wie viel fehlt dir im Alter — grob geschätzt.
Vier Angaben, eine Faustformel, eine erste Hausnummer. Damit du weißt, ob du dich entspannen darfst — oder ob's Zeit wird, dranzubleiben.
Wichtig: Das hier ist eine grobe Schätzung mit einfachen Faustformeln. Keine offizielle Renteninformation, keine Anlageberatung.
Drei Zahlen, die wir brauchen. Du musst nichts genau wissen — eine Schätzung reicht.
Damit wir wissen, wieviel Zeit du noch hast, bis du in Rente gehst.
Brutto, also vor Steuern und Sozialabgaben — wie auf deinem Lohnzettel oder Steuerbescheid.
Default ist 67 — die gesetzliche Regelaltersgrenze. Früher geht meist mit Abschlägen.
Standard sind 45 Jahre (von 22 bis 67). Wer später einsteigt, in Teilzeit arbeitet oder Auszeiten hat, kommt auf weniger — und bekommt entsprechend weniger Rente.
Damit ich einordnen kann, was du als ausreichend empfindest. Es gibt keine richtige Antwort.
Wie viel Prozent deines heutigen Nettos willst du im Alter haben?
80 % gilt als komfortabel. Manche reichen 70 %, andere wollen 100 %.
Anonym · keine Daten gespeichert
Wunsch-Netto
0 €
pro Monat
Erwartete Netto-Rente
0 €
pro Monat
Lücke
0 €
pro Monat
Über 20 Jahre Rente bedeutet das eine Lücke von rund ~0 €, die du privat aufbauen müsstest — heutiger Wert, ohne Verzinsung gerechnet.
Welche Annahmen stecken dahinter?
Aktuelles Netto: Brutto × 0,65 — grobe Schätzung Steuerklasse I, ohne weitere Pauschalen oder Kinderfreibeträge. Verifiziert: 50.000 € brutto = 32.337 € netto (Bundes-Lohnsteuerrechner 2026).
Gesetzliche Brutto-Rente: aktuelles Brutto × 0,48 × (Beitragsjahre / 45). Das Rentenniveau von 48 % gilt für den "Eckrentner" — jemanden mit Durchschnittseinkommen und 45 Beitragsjahren. Wer kürzer einzahlt, bekommt anteilig weniger. Die 48 %-Haltelinie ist gesetzlich bis 2031 verankert (BMAS, Stand 2026).
Netto-Rente: Brutto-Rente × 0,85 — nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung (~11 %) und Einkommensteuer auf den steuerpflichtigen Rentenanteil. Bei höheren Renten sinkt die Netto-Quote.
Rentenbezugsdauer: 20 Jahre als Standardannahme. Real (2026): Männer 18,9 Jahre, Frauen 21,5 Jahre.
Bewusst weggelassen: Inflation und Verzinsung deines Sparkapitals. Lücke und Kapitalbedarf sind in heutigen Preisen — Verzinsung würde den Bedarf in der Realität reduzieren, Inflation würde ihn erhöhen.
Was die Formel nicht berücksichtigt: Erwerbsbiografie-Brüche (Arbeitslosigkeit, Kinderzeiten), regionale Unterschiede, individuelles Einkommensniveau über/unter Durchschnitt (Durchschnittsentgelt 2026 vorläufig: 51.944 €), bAV/Riester/private Vorsorge. Genaue Berechnung läuft über persönliche Entgeltpunkte × aktueller Rentenwert (42,52 € ab 01.07.2026).
Bitte beachte:
Diese Schätzung ist eine grobe Orientierung auf Basis von Faustformeln. Sie ersetzt keine offizielle Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung, keine Rentenauskunft und keine individuelle Anlageberatung. Die tatsächliche Lücke kann deutlich abweichen — abhängig von deiner Erwerbsbiografie, Inflationsentwicklung, weiteren Vorsorgequellen (bAV, Riester, private Vorsorge) und deiner Steuersituation.
Quellen-Annahme: Rentenniveau 48 % (BMAS, Haltelinie gesetzlich bis 2031). Stand der Werte: 2026.
Nächster Schritt
Diese Lücke macht dich nervös? Lass uns drüber reden.
In einer halben Stunde am Telefon krieg ich ein viel präziseres Bild: Erwerbsbiografie, bestehende Verträge, was schon angespart ist. Aus der Faustformel wird eine Hausnummer mit Substanz.